Lyrik 2018

Nix


Alles deiner Allgemeinheit

Meint dich, Generälin

Mein lachend' Auge weint.


Ein weit'res sticht

Ich hätt' da was 

Siehst du,

Da ist nix 

Als könnt' ich amputieren

Die du nicht mehr bist.


Umbettelte,

Vermaß, verzählte dich.


Ich riss um dich

Warst mein Verkörper,

Phantomfremde

Verlängerung


Ich riss mich 

Tropfte Döschen

Eines Drögleins

Meines Amputats 


Fixtest mich an

Doch wer fickt

Die Chimären deiner Zungen

Heute Abend,

Auch wann immer überall


Da teilte ich mit nix 

All deine Blumen, 

Alle Früchte

Ohne Nichten


Mein Ritual

Phantomärer Teilmengen

Es schmerzt

Disjunkt

Es juckt

Ein Fremdes,

Nichts.


Ich wär ein Ganzes.

Wenn ich nix verstehe,

Reflux

Welcher Fakten?

-Welch Begehren

Hat mir dich vertickt



Bloß

 

Und glich mir Engelszunge

Entschrie ich worüber

Sich zu schweigen lohnte

In Kehlen brennen sand'ne Worte

 

Sie schluckten kotzten

Glich ich, wär's mir gleich.

 

Und irgendeine

Katze hungert

hospitalistisch

Meine Röte, meinen Blick zu

Fußspitzen umkreist.

 

Dass Fingernägel rauen

Untergrunds mir

Lieber etwas sagen

Worte atmen

Und ich weiche.

 

Mich zieht

Der Wirbel meines Abgrunds

Sollt' ich einmal

Nach dem Kampf nicht stehen

Und hält nichts niemand

Werde ich nicht sein.

 

 

 

 

Je suis

 

Bin Kind einer Anomalie

Maligner Rüstungsstörung

Ich baute Mauern um die Mauern

Um die Mauern

Um mein Mexiko.

 

Wie schneidet man mich radikal

Was, Kinder, wird es morgen geben

Einst baut' ich Mauern.

 

Wer hielt Wort

Taten vergeben niemandes Versprechen

Niemand vergibt schweigend Versprechen

Was, Kinder.

 

Noch schlingen Schlangenarme

(Niemand nennt es Zehren)

Wiegen im Echo meines Löwinnengebrülls

Wer hielt.

 

Wie furchtlos schneidet man

Anomalie schnitt mich

Aus meiner Rüstung

Eint.